Highlights

Weinfest der „Concordia“ Morsbach

Über Jahre gehörte das traditionelle Weinfest des MGV „Concordia“ Morsbach zu den Highlights im Morsbacher Veranstaltungskalender. Angefangen hat alles im Gertrudisheim Morsbach. Der Saal des Gertrudisheimes wurde in mühevoller Arbeit mit vielen bunten Weinlauben, die alle den Namen eines bekannten Weinortes von Mosel und Rhein trugen, regelrecht in ein Winzerdorf  umfunktioniert. Entsprechend mit Weinlaub und Weinreben war auch der ganze Saal dekoriert, sodaß bei den Besuchern, die ganze Atmosphäre in den lauschigen Weinstuben, echte Winzerfeststimmung aufkommen ließ.

Schon Wochen vor Festbeginn waren die Sänger mit dem Aufbau der Weinlauben beschäftigt. Den edlen Tropfen lieferte ein Winzer aus der Pfalz. Natürlich gehört zu einem ordentlichen Wein- und Winzerfest auch die Wahl einer Weinkönigin, die vor ihrer Krönung stets einen Katalog von weinspezifischen Fragen zu beantworten hatte. Dieses Wein- und Winzerfest erfreute sich bei der Morsbacher Bevölkerung so großer Beliebtheit, daß nach einigen Jahren der Saal des Gertrudisheimes nicht mehr ausreichte. Es mußte in den großen Saal des „Haus im Kurpark“ ausgewichen werden. Auch hier war das Fest Anziehungsmagnet von Jung und Alt. Bis später das inzwischen auch schon zur Tradition gewordene große Country- und Westernfest das Weinfest ablöste.

Bunte Abende der „Concordia“ Morsbach

Zum festen Bestandteil in der Vorkarnevalszeit gehörten stets die großen bunten Abende des MGV „Concordia“ Morsbach. Hierzu wurden immer die inaktiven Mitglieder eingeladen, die ein großes, buntes karnevalistisches Programm erwartete. Diese Abende kamen schon einer Karnevalssitzung während der Mürschbecher Narrenzeit gleich.

Sie erfreuten sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Der große Saal im „Haus im Kurpark“ war stets ausverkauft. Schon Stunden vor Veranstaltungsbeginn drängten sich die Besucher in den Saal.

Das gesamte Programm wurde von den Sängern, oder deren Frauen und Freundinnen gestaltet. Unvergessen die Haremsdamen (Sängerfrauen) mit Julis Moll als Haremswächter, oder der Tanz „Can-Can“ und der Zigeunertanz, ebenfalls von den Sängerfrauen dargeboten. Gesangs- und Theatergruppen bildeten sich auch um Elmar Adler (Rundblick), Heinz Stockhausen (Western-Saloon und Negertanz) und Walter Moll (Panik-Orchester, Schwarzwald-Klinik und russischer Staatszirkus). Eine große Verlosung und der Besuch seiner Tollität Prinz Karneval mit Gefolge rundeten das mehrstündige Programm ab.

Country- und Westernfest

Seit 1998 feiert der MGV „Concordia“ Morsbach jährlich sein großes Country- und Westernfest als Open Air Veranstaltung im Morsbacher Kurpark, Das erste Fest fand im August 1998 mit den bekannten Country-Bands „Chicken Train“ und „Steve Haggard“ statt. Dieses Fest ist inzwischen zu einem festen Programmpunkt in unserem Vereinsleben geworden und erfreut sich in der Bevölkerung immer größerer Beliebtheit.

Das gesamte Fest wird in eigener Regie veranstaltet. Schon Monate vorher ist ein Sänger-Bautrupp mit den Vorbereitungen beschäftigt. Viele handwerklichen Arbeiten sind erforderlich, bis das ideal gelegene Kurparkgelände regelrecht in eine Westernstadt verwandelt ist. Bei dem zwei Tage dauernden Countryfest sind auch stets, für das Frühschoppenkonzert am Sonntagmorgen, Gastchöre eingeladen, die sich hier mit entsprechendem Liedgut einem großen Publikum präsentieren können.

Karneval in Morsbach

Aus dem Morsbacher Karneval ist der MGV „Concordia“ gar nicht mehr wegzudenken. In früheren Jahren wirkten regelmäßig Gruppen des Chores bei den großen Kappensitzungen mit.

Hier seien nur die legendären „Bibbis“, mit ihrem späteren Leiter Elmar Adler, die Gruppe um Ehrenvorsitzenden Walter Moll und die Gruppe mit Vorsitzenden Heinz Stockhausen genannt.

In den letzten Jahren war die „Concordia“ stets mit einem wunderschönen Wagen im Rosemontagszug vertreten. Bereits kurz nach der Jahreswende wird in der Firma SÄBU mit dem Wagenbau begonnen.

Im letzten Jahr zeichneten sich hierbei ganz besonders die jungen Sänger aus. Jugendsprecher Sebastian Schneider hatte mit Andre Melschenko, Thorsten Stausberg, Thilo Van der Vorst, Andre Göbler, Christian Stahl, Michael Fenstermacher und  Michael Deipenbrock immer eine starke Truppe im Arbeitseinsatz. Sie waren mit großem Eifer bei der Sache und wussten auch als Akteure auf dem Wagen beim Rosemontagszug zu gefallen.

Beim Rosemontagszug am 07.02.2005 begaben sich die Sänger des MGV „Concordia“ in den Morsbacher Parteiendschungel. Auf dem bunten Wagen hatten die Sänger in wochenlanger Arbeit in der Firma SÄBU einen Fichtenwald aufgebaut, in dem sich die wichtigsten Parteigenossen versteckten. Bürgermeister Raimund Reuber, von Andreas Klein auf dem Hochsitz dargestellt, musste schon genau zielen, um sich seinen Mitbewerber Uwe „Trost“ (Achim Birkhölzer) vom Leibe zu halten. Ihm verpassten die „Concordianer“ ein „Trost-Pflaster“ und machten ihm Mut für die nächste Wahl.

Der prächtige Wagen des MGV „Concordia“ Morsbach gehörte zu den Highlights des diesjährigen Rosemonatagszuges. Die zahlreichen Zuschauer am Straßenrand spendeten viel Beifall. Nach dem Umzug feierten die Akteure, Stefan Koch, Ludwig Mack, Günter Storhas, Christian Braun, die beiden Vorsitzenden Heinz Stockhausen und Helmut Reifenrath mit seinem Ännchen, Michael Deipenbrock, Heinz Gossmann, Andreas Klein sowie Achim und Bianca Birkhölzer noch zünftig im Vereinslokal „Haus im Kurpark“.

Konzerte

Die großen Konzerte in der Vorweihnachtszeit sind beim MGV „Concordia“ inzwischen zur Tradition geworden und erfreuen sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Während 1999 der Frauenchor Homburg-Bröl, der MGV „Harmonie“ Wendershagen (beide sind Meisterchöre im Sängerbund NRW) und das Akkordeonorchester aus Drabenderhöhe zu Gast waren, konnten im Jahr 2000 mit dem Vokalensemble „A Capella“ aus Köln  und den Parforcehornfreunden  Morsbach-Mühlenthal / Crottdorf zwei leistungsstarke Vereine gewonnen werden, die zusammen mit der gastgebenden „Concordia“ das, unter dem Motto „Von Morsbach in die Welt“, stehende Konzert im vollbesetzten Kursaal wieder zu einem großen Erfolg werden ließen.

Ein etwas anderes Konzert gewürzt mit Witz und Humor!

Morsbach. Mit einem tollen karnevalistischen Konzert startete jetzt der MGV „Concordia“ Morsbach, vor einem begeisterten Publikum im leider nicht ganz ausverkauften Saal im „Haus im Kurpark“, in die Karnevalssession der „Republik“. Der Chor wollte einmal einen neuen Weg beschreiten, sich dem Publikum sowohl gesanglich als auch auf der unterhaltsamen, humoristischen Schiene zu präsentieren. Dies dürfte den Sängern, unter der Leitung von Thomas Bröcher, auch hervorragend gelungen sein. Sie hatten an diesem Abend ein begeistertes Publikum, die mit tosendem Applaus die einzelnen Beiträge honorierten. Natürlich stand beim Chor der gesangliche Aspekt im Vordergrund. So hatte Thomas Bröcher die Sänger optimal vorbereitet. Nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Heinz Stockhausen, der sich ganz besonders über den Besuch von Bürgermeister Raimund Reuber freute, übernahmen als  trotteliges Bauernpaar „Thrinchen und Jupp“, alias Sebastian Schneider und Norbert Kötting, die Führung durch das humoristische Programm. Sie dirigierten das Geschehen auf der Bühne von einem Hochsitz aus, von wo sie auch nie den Überblick verloren. Schwungvoll und flott stellte sich der gastgebende Chor mit „Schwinge dich auf, mein Lied“ vor.

Nicht nur ein musikalischer Hochgenuss, sondern auch eine Augenweide vom Outfit her, war der brillante Auftritt der „Kusolis“. Kurt Solbach war mit der ganzen musikalischen Familie, drei Töchter mit allen Enkelkindern, die teilweise aus Köln angereist waren, angetreten und zaubert ein wahres Feuerwerk des Frohsinns und Humors auf die Bühne, wobei auch örtliches Geschehen, gesanglich und musikalisch humorvoll aufs Korn genommen wurde. Im Himmel trafen die „Concordia-Sänger“ mit dem Lied „I want to go to heaven“ mit der buckelige Verwandtschaft zusammen, so Norbert Kötting, wobei Vorsitzender Heinz Stockhausen als „Engelchen“ und Heinz Hombach mit ihren Bass- und Tenor-Solos glänzten. Mario Hammer und seine Mannen, mit „Flippers Imitationen“, brachten Stimmung in den Saal. Dann loderte ein Lagerfeuer auf der Bühne und die „Concordia-Sänger stürmten als wilde Zigeunerschar, mit den Liedern „Der Tanzbodenkönig“ und „Zigeuner spiel uns auf“, Heinz Stockhausen wieder als brillanter Bass-Solist, die Narrenbretter.

Eine wahre Bereicherung des Programms, der hervorragende Auftritt der Familien Stangier/Solbach aus Solseifen. Die wunderbare Sopranstimme von Claudia Solbach und die tänzerischen Leistungen der beiden Clown-Kinder Alena und Philipp, mit dem Lied „O mein Papa“ verzückten das begeisterte Publikum und riss es zu Beifallsstürmen. Mit dem Schelm im Nacken erobert der junge „Concordia-Sänger“ Michael Deipenbrock auch als Büttenredner die Narrenschar.

Der ganze Stolz des MGV „Concordia“ Morsbach sind seine neune jungen Sänger unter 20 Jahre. Sie haben sich inzwischen gesanglich wunderbar in den Chor integriert. Beim karnevalistischen Konzert stellten sie aber auch mit dem Lied der „Bläck-Fööß“ von der Kaffee-Bud ihr großes schauspielerisches Talent unter Beweis. Auch die musikalischen Handpuppen des Morsbacher Singkreises hatten die Lacher auf ihrer Seite. Dunkle Gestalten, mit Sonnenbrillen und finsterem Ausdruck, huschten durch den Saal. Ein passendes Outfit des MGV „Concordia“ zu dem Lied „Kriminal Tango“. Ein lauter Schuss streckte den Herrn mit dem Kneifer, Christian Braun fiel wie ein Stein zu Boden. Schließlich setzte der MGV „Concordia“ mit dem Lied „Barbar Ann“ , wobei Laura Birkhölzer als bestaunte Badenixe auf der Bühne flanierte, einen glanzvollen Schlusspunkte unter ein anspruchsvolles und wunderbares Programm, das dem begeisterten Publikum sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird und bestimmt in den nächsten Jahren seine Wiederholung finden wird.

Hier einige Ausschnitte aus der Tageszeitung:

Ideenreichtum, meisterliche Kostproben ihrer Fähigkeiten. reichlich Humor und frischen Wind in der Chormusik demonstrierten der MGV „Concordia“ Morsbach und das Ensemble „A Capella“ aus Köln, beide unter der musikalischen Federführung von Musikdirektor Dirk van Betteray am Klavier, bei ihrem Konzert im Kurhaus.

Der Auftritt des gastgebenden Vereins „Concordia“ 1882 Morsbach hatte einen weiteren gag-gespicktem Hörgenuss in sich. Die 45 Sänger sangen Stücke „aus aller Welt“ und demonstrierten wie sie sich jüngst ihren Meistertitel als Chor beim Leistungssingen in Wenden ergatterten. An die „Blues Brothers“ erinnernd, sangen sie im entsprechend zackigem Tempo, die Augen hinter pechschwarzen Sonnenbrillen versteckt und mit schwingenden Hüftschlag den spanischen Bolero „Fiesta“. Jubelnden Applaus bekamen sie nicht nur dafür, sondern auch für ihren Vortrag des Gassenhauers „Sen mir dann net Muerschbejer Jongen“.

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